Deine Geschichte

Wie von selbst

Wie von selbst

Mein Freund und ich sind schon eine Weile zusammen. Nun, was heißt eine Weile? Es bezeichnet die Zeit zwischen der ersten Verliebtheit mit allem neuen, und der Routine welche sich so langsam in unser ansich harmonisches Leben eingespielt hat.


Gastbeitrag © Copyright Maid Marion


Nachdem wieder einmal ein Wochenende vergangen war, wo man sich mehr auf die Aufgaben am Montag in der Firma gefreut hat, als sich zu Hause zu langweilen, kamen wir auf eine irrsinnige Idee. Jeder von uns sollte mal aufschreiben was er sich so wünschen würde. Neben den üblichen Dingen wurde auch ein Unterfach “sexuelle Wünsche” gemacht.

Jedoch nach der ersten Euphorie und den allgemeinen Ideen legten wir die Listen auf die Seite. Später wollte man sich wieder daran begeben. Doch sie blieben nicht lange leer. Denn wenn man nicht nachdenkt, kommen einem bekanntlich die besten Ideen. Meist hat man dann leider nichts zur Hand um diese aufzuschreiben oder anderweitig zu notieren.

Diesmal war es aber anders. Unsere Handys haben beide eine Notizfunktion. So konnten wir, wann und wo immer uns was einfiel, es notieren.

Nicht das nonplusultra

Die alltäglichen Details, welche man mal so unternehmen oder erleben wolle, kamen einem sporadisch in den Sinn und waren in wenigen Worten notiert. Doch da war noch das Unterfach mit den sexuellen Wünschen.

Bisher lief unser Sexleben für meine Begriffe ganz normal ab. Also Zärtlichkeiten, Küssen, dann der übliche Blümchensex. Das war mir bisher ganz selbstverständlich vorgekommen und hatte ich es auch noch nie groß angezweifelt, dass das nicht das nonplusultra sein sollte. Nun aber hatte ich mich selber in die Lage gebracht mir Gedanken darüber machen zu müssen.

Verschämt hatte ich mir Seiten im Internet rausgesucht, die wohl jede 13-jährige bereits als Kinderkram abgehakt hätte. Für mich jedoch waren bereits diese Neuland. Was kam ich mir plötzlich naiv vor!

Je mehr ich las, je mehr wollte ich wissen. Um Weiteres zu erfahren habe ich dann später auch noch einschlägige Seiten aufgerufen, bis ich – nun, war es Absicht oder ein Versehen – auf eine Pornoseite gelangt bin. Ich schaute und hörte mit offenem Mund. Nein, das sah und hörte sich wirklich nach Spaß und Erfüllung an. Sowas wollte ich auch!

Um es später ausführlich zu notieren, machte ich Stichpunkte. Dessous, Spitzenwäsche, Spielzeuge, Penis mit der Zunge berühren, auf den Knien mit dem Po nach oben… und was ich nicht alles notierte. Ich wurde rot. Nicht nur weil ich das alles nicht kannte, sondern weil ich spürte, dass es etwas in meinem Körper bewirkte.

Wie von selbst

Mein Freund würde frühestens in ein bis zwei Stunden wieder da sein. Also lehnte ich mich auf meinem Schreibtischstuhl zurück, schloss meine Augen und begann mich von meinem Gesicht abwärts leicht zu berühren und zu streicheln. Es fühlte sich gut und gleichzeitig fremd an. Ein wenig verboten und ein wenig danach, dass ich mehr davon wollte.

Ich glitt mit meinen Händen langsam an meinem Hals, meiner Kehle, meinem Dekollete vorbei und erwischte mich – inzwischen schon ein wenig schneller atmend und leicht keuchend – dabei, wie ich meinen BH unter der Bluse beiseite schob.

Die nun freiliegenden Brüste spannten sich bereits. Meine Nippel kamen hervor und schrien danach sie zu liebkosen. Ohne nachzudenken tat ich es, zog leicht an ihnen und spürte diesen Widerspruch zwischen Schmerz und Lust. Eine Hand ließ ich dort, während meine zweite Hand sich langsam nach unten, über meine Rippen, meinem Bauch und weiter hinab streichelnd bewegte.

Den Rock, den ich noch von der Arbeit an hatte, schob ich schnell hoch und befühlte den darunter sitzenden Slip. Ich streichelte von außen über ihn und bemerkte dabei schon eine leichte Feuchtigkeit. Nun konnte mich keine gute Erziehung oder sonstiges noch zurückhalten.

Ich zog so schnell es ging den Slip aus. Meine Hände fuhren wie von selbst zu meiner Scham. Ich war geil, heiß, rollig, wie immer man es nennen will. Ich wollte Sex, genau jetzt und hier.

Blankes Entsetzen

Die Finger der einen Hand über meine Klitoris gleitend, versuchte ich mit der anderen Hand zu meinem Schamlippen zu gelangen. Ich streichelte sie und versuchte sie auseinander zu drücken um den Eingang zur Lusthöhle freizulegen. Das alles tat ich ohne die Augen zu öffnen. Ich war völlig in meiner Welt. Bekam nichts mit, was um mich herum geschah.

Erst ein und dann zwei Finger glitten fast wie von selbst in mich hinein. Die Klitoris war geschwollen und so fühlbar, dass ich den Ausdruck Perle verstand, den ich vorhin bei meiner Lektüre als weitere Bezeichnung las. Ich machte es mir zum ersten Mal selber. Ohne Angst und ohne Schuldgefühle! Einfach nur Geilheit spielte da an und in mir.

Als ich nach einer mir unbekannten Zeit wieder die Augen öffnete sah ich zu meinem Entsetzen meinen Freund mir gegenüber sitzen. Er muss wohl, ohne das ich ihn bemerkt hatte,in der Zwischenzeit nach Hause gekommen sein. Ich war so mit mir und meinem Körper beschäftigt, dass ich lediglich mein eigenes Stöhnen hörte, welches mich weiter aufgeilte, bis ich durch meine eigenen Finger zu einem Orgasmus gelangt war.

Nach meinem ersten Schrecken beruhigte mich mein Freund. Er sagte, dass er mir sehr gerne zugeschaut hätte und es ihn sehr geil gemacht hätte zu sehen, wie ich es mir selber besorgt hätte. Zu gerne würde er dieses intensive Erleben mit mir gemeinsam haben.

Noch ein wenig erschöpft und erleichtert über seine Reaktion verglichen wir unsere Notizen des ersten Tages. Zuerst schauten wir auf meine Liste. „Kurzurlaub über ein verlängertes Wochenende“ oder „Theaterbesuch“ standen bei mir ganz oben. Nach kurzem besprechen war klar, dass wir uns diese sowieso, sofern möglich und machbar, zwischendurch erfüllten.

Nicht die ganze Wahrheit …

Nun kamen wir zu dem etwas heißeren Themenbereich, den sexuellen Wünschen. Da wir uns da bisher eher in gemäßigten Gefilden aufgehalten hatten, fand ich es jetzt schon mehr als gewagt die von mir notierten Stichworte wie „Dessous“ und „Spielzeuge“ vorzulesen. Die Hitze, welche in meinem stark geröteten Kopf aufgestiegen war, bekam mein Freund natürlich auch mit. Nun, deshalb traute ich mich auch danach nicht mehr noch die anderen Stichworte vorzulesen.

Mein Freund schaute mich an und fragte ob ich sonst noch weiteres notiert hätte. Als ich nein sagte und fragte wieso, erwiderte er, dass er das Gefühl habe, dass ich nicht alles vorgelesen hätte. Er käme darauf, weil ich eine längere Pause gemacht hatte, wo ich noch auf meine Notizen geschaut hätte.

Bisher kam kein Wort zu den von mir genannten Dingen. Ob ich ihn damit schon verärgert hatte? Ich wusste es nicht.

Nach einer etwas längeren Stille zwischen uns sprach mich mein Freund dann doch an. Zuerst einmal fand er es toll und mutig, dass ich mich in das Thema hinein versetzt,mir Gedanken gemacht und diese auch aufgeschrieben hätte. Wir würden wohl viel zu wenig über unsere Wünsche und Bedürfnisse miteinander reden.Ich war erstaunt, da ich mit so einer Ansprache nicht gerechnet hatte und verwirrt worauf das ganze hinauslaufen würde.

Ohne große Zeit vergehen zu lassen ging das Gespräch nun übergangslos auf die von mir zuerst erwähnten Dessous über. Er fragte mich, ob ich mir da früher schon Gedanken drüber gemacht hätte und warum ich mir nicht schon lange etwas schönes zugelegt hätte. Er selber findet den Gedanken sehr reizvoll, wollte mich aber nicht zu etwas zwingen was nicht mein Ding sei.

„Versehentlich“ …

Ich sagte ihm, dass ich mir schon häufig schöne Wäsche angeschaut hätte, sie aber bisher noch nie anprobiert habe, da ich fürchtete damit einen falschen Eindruck bei ihm zu hinterlassen. Nun lachten wir beide. Teils aus Scham, teils aus Erleichterung. Das Eis schien gebroche.

Jetzt war es an mir ihm doch noch die notierten weiteren Stichworte zu nennen. Ich erzählte ihm von meiner Exkursion in die Weiten des WWW und das ich wohl „versehentlich“ auf eine Pornoseite gelangt sei. Nun grinste mein Freund. Ein breites Grinsen, bis über beide Ohren.Mein unverständliches Gesicht ermunterte ihn nochmals es noch auszuweiten.

Dann aber kam er auf mich zu und nahm mich ganz liebevoll in die Arme. Er küsste mich, einfach aus tiefstem Herzen heraus. Ich ließ mich in dieses Gefühl reinziehen und umarmte und küsste ihn ebenso von ganzem Herzen. Nun ja, an dieser Stelle unterbrachen wir unsere “ theoretischen Studien“ für die praktische Erarbeitung unserer weiteren Wünsche.

Dass wir es nicht mehr bis zum Schlafzimmer geschafft haben liegt auf der Hand. Stattdessen fielen wir gleich hier im Wohnzimmer übereinander her. Alles was störte – Bluse, Rock, Hemd, Jeans, etc. flog auf den Boden und unser gemütliches Sofa wurde kurzerhand in unsere Begierde einbezogen. Wie üblich lag ich unten, Beine breit und aufgestellt, Knie angewinkelt und wartete darauf das mein Freund sich dazwischen legte und seinen Penis in mich schieben würde.

Doch nun stoppte er, fragte mich ob es mir ernst sei mit neuen Dingen und Spielarten. Verdutzt und noch ein wenig benebelt schaute ich ihn an und nickte. Er zog mich wieder vom Sofa hoch und wir gingen ins Badezimmer.

In meiner Traumwelt

Wieder schaute ich ihn fragend an. Er ließ die Wanne voll Wasser laufen um ein gemeinsames Bad mit mir zu nehmen. Ich kam mir komisch vor. Sowas habe ich seit meiner Kindheit nicht mehr gemacht.(Also mit mehreren in eine Wanne zu gehen!)

Er setzte sich zuerst in die Wanne und sagte mir das ich mich vor ihn setzen solle. Also so, dass ich mich in der Wanne mit dem Rücken an seine Brust kuscheln könnte. Nun, es war etwas eng, aber es gefiel mir.

Nachdem wir ein paar Minuten so gelegen hatten, begann er mich vom Nacken an abwärts mit Duschbad einzureiben. Mit einem weichen Schwamm begann er den Schaum wieder zu entfernen. Er ließ ihn sich mit Wasser füllen und ihn dann über meinem Körper ergießen. Dann begann er meine Vorderseite mit dem Waschgel einzuseifen. Die Schultern, die Arme, das Dekollete.

Ganz sanft berührte er meine Brüste, hob sie ein wenig an um auch darunter zu streicheln. Ich war bereits in meiner Traumwelt während er noch meine Brüste lange streichelnd massierte. Irgendwann glitten seine Hände jedoch hinab, ließen keinen Zentimeter meines Körpers unberührt. Nun waren seine Finger an meiner Scham angelangt. Streichelten und rieben, drückten und zupften leicht…..Seine eine Hand blieb an meiner Klitoris, während seine andere Hand hinab glitt und meine Schamlippen streichelten.

Schrei der Lust

Ich streckte mein Becken seinen Fingern entgegen, welche inzwischen die Schamlippen teilten um in mein Inneres zu gelangen. Ein Finger hatte den Weg gefunden und ließ sich nicht mehr aufhalten meinen Körper zu betreten. Ich stöhnte auf, als ein Gefühl durch meinen Körper rollte, welches bei jedem weiteren Stoß mit seinem Finger erneut aufkam. Ein zweiter Finger gesellte sich zu seinem ersten und mein Körper nahm ihn freudig auf. Was genau mein Freund da mit oder besser in mir machte bekam ich nicht mit. Nur, dass es eine Welle in mir auslöste, die ich mit einem Schrei der Lust begrüßte. Danach ließ ich mich von ihm wie ein Baby auf seinem Bauch in den Schlaf wiegen.

Erst als das Wasser in der Wanne drohte zu kalt zu werden weckte er mich vorsichtig mit einem Kuss auf die Wange und lieben Worten auf. Ich reckte mich und verließ eher widerwillig die Wanne.

Eure

Maid Marion


© Copyright · Autor: Maid Marion | · Fotos: Foto von form PxHere

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