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Dieses Mal, gnädige Frau, …

Saskias Adventskalender - dieses Mal - Gänsehaut

Als ich am Sonntagmorgen meine Augenlider erhob, wusste ich im ersten Augenblick nicht, wo ich mich befand. Eine absolute Entspannung war in meinem Körper, der irgendwie auf dem Bett, ein riesiges übrigens, zu schweben schien. Nackt war ich obendrein, völlig ungewohnt, trug ich doch für gewöhnlich ein Nachthemd oder T-Shirt. Aber ich fühlte mich wohl und kuschelte mich noch einmal tiefer in meine Kissen und Decken.


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Es klopfte, die Tür öffnete sich und herein kam der Page des Vortages. Dieses Mal nackt, wie ihn die Natur geschaffen hatte.

»Zimmerservice. Ihr Frühstück, gnädige Frau.«

Jetzt fühlte ich mich alt. Bei gnädige Frau erwartete ich ein älteres Semester, aber nicht doch eine Frau Ende Zwanzig, wie ich eine bin.


Gastbeitrag © Copyright Doris Anbetracht


»Stellen Sie es bitte auf den Tisch neben meinem Bett. Danke.«

»Bitte sehr, gnädige Frau. Haben Sie sonst noch einen Wunsch?«

Dieser jungenhafte Leib reizte mich irgendwie. Sein Penis sah so unscheinbar aus, dennoch war mir seine Größe in erregtem Zustand wohlauf bekannt. So ein bisschen Eiweiß am Morgen …

So strampelte ich mit den Füßen die Bettdecke von meinem schlafwarmen Körper und spreizte ungeniert die Beine.

»Gestern war mir nicht nach einer Stabmassage und etwas Eiweiß, heute habe ich Verlangen danach.«

Es war zu schön, das Gesicht rot anlaufen zu sehen. Ja, ein Jüngling, gerade den mütterlichen Flügeln entsprungen. Noch ganz unbeholfen und grün hinter den Ohren.

»Sie wünschen ein Frühstücksei? Das ist bereits auf dem Tablett, gnädige Frau.«

Mein Lachen schallte durch den Raum.

»Bleib hier stehen, ich bin gleich zurück.«

Gänsehaut

Behände sprang ich aus dem Bett, eilte ins Badezimmer, um meine Blase zu erleichtern, hüpfte kurz unter die Dusche, um dann tropfnass in das Schlafzimmer zurückzukehren. Er stand noch immer an der Stelle, an der ich ihn verlassen hatte. Sein Hintern war knackig, wenn auch ein wenig klein. Sein Rücken gerade aufgerichtet, wie bei einem Soldaten in Habachtstellung. Wenn sein kleiner Soldat in der Front gleich auch so stehen würde …

Meine kühlen nassen Hände strichen über das vor mir aufragende Rückgrat. Eine Gänsehaut ereilte den Bereich. Ganz dicht schmiegte ich mich an den schmalen Körper heran. Meine umarmenden Arme glitten über seinen Brustkorb, den flachen Bauch bis hin zum Objekt meiner Begierde. Das Schamhaar war noch weich, er konnte gerade erst der Mauser entsprungen sein. Natürlich mussten die Angestellten eines solchen Etablissements mindestens volljährig sein, das war mir klar.

Noch schlaff bot sich das Glied an. Gekonnt brachte ich es schnell in die gewünschte Härte. Ich ließ ihn los und zog ihn am Arm mit in mein Bett. Die Röte in seinem Antlitz war weiterhin vorhanden. Das war so süß.

Auf dem Rücken liegend ragte sein kleiner Soldat empor. Meine Öffnung war bereits feucht, bereit, ihn zu empfangen. Langsam schlängelte ich mich, ihn an den Beinen küssend, hinauf. Sein Geruch strömte frisch und sauber, allerdings sehr männlich, zu mir herüber. Dieses Mal würde ich ihn melken, mit der Waffe der Frau. Nicht ohne Schutz versteht sich. Das Mäntelchen rollte ich über und das erste zaghafte Seufzen drang an mein Ohr.

Oh ja, er würde von mir in die Liebe eingewiesen werden. Ich würde ihm zeigen, dass Frauen sich auch nehmen können, was sie brauchen. Dieser Egoismus hatte sich im Laufe des Adventskalenders in mir aufgebaut. Die Expedition konnte starten

Nichts, wofür man sich schämen müsste

Seine Augen starrten mich groß an, als mein Becken über seinem Glied schwebte, kurz bevor er in meine heiße Vagina eindrang. Langsam glitt ich auf ihm hinab, bis meine Schamlippen sein Schamhaar berührten. Er schluckte, ich fühlte ein Pochen in mir und wusste, das war der Anfang und der ging schnell.

»Entschuldigung, gnädige Frau. Es tut mir leid. Das soll nicht wieder vorkommen.«

Hätte ich jetzt gelacht, der Moment wäre mir entglitten. So streichelte ich über sein Gesicht, schob die störrischen Haare beiseite und gab ihm einen Kuss auf die Stirn.

»Es ist alles in Ordnung. Beim ersten Mal passieren solche Dinge einfach. Nichts, wofür man sich schämen müsste«, versuchte ich, seine Fassung aufzurichten. Er war mein erster Grünschnabel, das Wissen hatten mir einst Freundinnen erzählt.

»Beim nächsten Mal wird es besser, versprochen.«

Zum Wiedererstarken bot ich ihm meine Scham an. Seine Zunge schleckte und leckte und er zauberte mir einen kleinen Orgasmus, weil er die Perle ausgiebig umrundete.

Für den Anfang nicht schlecht, dachte ich bei mir. Aus dem Jungen kann ein echt guter Liebhaber werden. Hoffentlich versaut ihn niemand.

Wie am Vortag leistete mein Mund ganze Arbeit. Erneut ragte sein Glied in die Luft. Ein neuer Schutz war spielerisch angezogen und die Expedition konnte starten.

Bewegungslos ließ er den Beginn verstreichen. Daher nahm ich seine Hände und führte sie an meine Brust. Dort wussten sie, was sie tun sollten. Während die Becken aneinanderrieben, wippten meine Brüste auf und ab. Meine Knospen erhärteten sich. Er kniff hinein und ein Blitz erreichte meinen Unterleib. Sein Penis verhärtete sich mehr, und weitete meine Scheide immer weiter aus. Oder war es, dass sie stärker durchblutet anschwoll und ihn heftig umarmte? Ich denke, ein Zusammenspiel aus beiden Komponenten.

Das Beben meines Körpers

Seine Ausdauer war bemerkenswert. Seine Erektion schenkte mir mehrere Orgasmen, zwischen uns stand eine Lache, wodurch ich erst dachte, das Kondom wäre abgegangen und er gekommen. Mein Lustsaft breitete sich aus.

»Komm, nimm mich von hinten!«

Ich stieg von ihm herunter und begab mich in den Vierfüßlerstand. Er kapierte sofort, was ich wollte, kniete sich hinter mich und schob mir seine Härte in die verlassene Vagina. Noch tiefer als vorher spürte ich jetzt seine Stöße. Dieses Mal musste ich ihn nicht führen. Seine Hände umgriffen um meine Brüste und streichelten sie im baumelnden Zustand. Er stieß härter zu. Eine Hand griff in mein Haar, zog damit den Kopf nach oben, die andere um die Hüften half beim weiter hineindrängen.

Jetzt war es an mir, zu keuchen. Kurz, bevor ich explodierte, entzog er sich und die Leere versetzte mich in eine Auszeit, das Beben meines Körpers erstarrte, ohne die Erregung abzuflauen.

Aber die Zunge, die an meinem Kitzler leckte, die Finger, die in mich eindrangen, belebten sofort das Szenario, das sich in mir aufzubäumen begann. Sein Mund presste sich fest gegen meinen Eingang, als ich kam. Was auch immer er dort unternahm, es war himmlisch.

Anschließend beehrte mich noch einmal mit sein Glied, das seinen pochenden Abschluss in meiner pulsierenden Vagina fand.

So einen Morgenauftakt kann man sich nur wünschen. Mein Magen wünschte sich auch einen. Ich hob den Deckel vom Tablett ab und bestaunte die Köstlichkeiten, die sich mir darboten. Auch das besagte Ei. Mein entjungferter Page verschwand murmelnd. Er durfte nicht bleiben.

Zur freien Verfügung

Mein heutiges Päckchen lag mit auf diesem Tablett. Wie es hierher kam, fand keine Erklärung, denn ich hatte vergessen, es einzupacken. Groß prangte die 14 darauf.

»Liebe Saskia,

dein Frühstück wird wohl heute etwas anders begonnen haben als gewöhnlich. Ich hoffe, diese Frischkost war eine Besonderheit für dich. Grüne Jungs gibt es nicht so häufig. Aber jetzt hast du ihn verdorben, er ist gereift und wird bereitwillig seine Dienste an der Frau verrichten.«

Verdorben? Mit einem kurzen Nachdenken musste ich seine Aussage bestätigen. Zum Schluss hatte der junge Kerl mich genommen wie ein gestandener Mann.

»Der heutige Tag steht zu deiner freien Verfügung. Vielleicht nimmst du ein besonderes Eiweißbad oder schwimmst in Sekt oder genießt Kaviar. Wobei die letzten beiden keine sexuellen Fetische darstellen, derer du dich probieren möchtest, wie ich weiß. Entsprechend sind das echte Lebensmittel. Auch hier besteht die Möglichkeit, dass du mir begegnest, ohne es zu wissen.

Dein Mr. X«

Dieser Mensch, wer war er? Woher wusste er das alles?

Nach einer ausgiebigen Dusche begab ich mich endlich unter Leute. Der Saunabereich im Schnee faszinierte und lockte. Obwohl ich grundsätzlich der Kälte gegenüber abgeneigt war, trieb mich meine innere Hitze nach draußen. Überall verliebte Paare, zumindest erschienen sie mir so. Küssend, kopulierend, massierend, ausruhend. Alles war irgendwie vertreten und ich kam mir erst einmal fehl am Platz vor.

In der ausgesuchten Sauna saßen einige Herren, solo. Ich staunte nicht schlecht, da mir keine Singlemänner bisher aufgefallen waren.

Schnee oder Eisbecken

»Hallo!«

Mit Augenzwinkern und eindeutigen Bewegungen begrüßten sie mich. Wäre die Sauna nicht abgedunkelt gewesen, die entstandene Röte in meinem Gesicht hätte mich flüchten lassen. So blieb ich. Handtücher lagen am Eingang bereit und als absolute Anfängerin legte ich mich weit weg von den Anwesenden, nämlich ganz nach oben. Schnell lief der Schweiß aus allen Poren. Mein Seufzen brachte die Aufmerksamkeit der Herren in meine Richtung.

»Ist wohl heiß da oben?« Ich nickte. »Komm doch zu uns herunter. Hier lässt es sich aushalten.«

Nach einem kurzen Zwiegespräch mit mir folgte ich dem Rat. Grinsende Gesichter blickten mir entgegen. Nicht nur die. Wie beim Appell standen die Herren in Habachtstellung. Eine Augenweide, jeder für sich.

Ich konnte nicht anders, ich musste probieren. Die Feuchtigkeit, die meine Beine hinab lief, war nicht nur Schweiß, so viel stand fest.

Die Tropfen auf den mir angebotenen Spitzen auch nicht. Obwohl jeder Kopf eine salzige Note bereithielt, schmeckten sie unterschiedlich. Vier Männer, die in Bereitschaft auf meine Wünsche zur Verfügung standen. Jeden brachte ich dazu, seinen Saft auszuspeien und wie am Vortag im Aufzug schluckte ich das wie rohe Austern.

»Jetzt müssen wir uns aber abkühlen und ausruhen.«

Zu fünft verließen wir den erhitzten Raum. »Schnee oder Eisbecken?«

Der Wunsch

Schnee erschien mir weniger extrem. Fünf Schneeengel hinterließen ihre Abdrücke, als sie sich in den gläsernen Pavillon begaben.

Hier existierten nicht die gewöhnlichen Liegestühle, sondern mehrere Liegelandschaften waren aufgebaut, die unterschiedlich viel Platz boten. Wir nahmen einvernehmlich die größte davon in Beschlag. Meine Begleiter zeigten ihre Erregung und ich hatte noch einen Wunsch, den ich bis dato nur einmal in einem Porno gesehen hatte. Ja, Pornos spiegeln nicht die Realität wider. Aber diese Konstellation hatte mich seinerzeit dermaßen gereizt, dass der Wunsch entstand.

Mich wunderte langsam nichts mehr. Einer der Männer legte sich auf den Rücken und winkte mich zu sich. Sein Glied ragte mir entgegen wie eine Einladung. Ich nahm sie an und streckte meinen Po und meine Scham den anderen hin. Ein zweiter Mann drang ein. Zwei Schwänze, die aneinanderrieben, meine Vagina dehnten und mich bereits an den Rande des Wahnsinns trieben. Sie hielten inne, damit Nummer Drei mein Hintertürchen öffnen konnte. Bevor dies problemlos glückte, verteilte er warmes duftendes Öl und seine Finger bereiteten mich darauf vor.

Drei Männer in mir. Der Wahnsinn war perfekt. Es fühlte sich genial an. Für diese einmalige Gelegenheit wollte ich mir jedes Quäntchen einprägen. Sie harmonierten miteinander, sodass ich schrie vor Ekstase, bis sich der vierte Mann in meinen Mund schob. Ich schwebte auf Wogen der Erregung. Wie in einem Glitzermeer aus funkelnden Sternen. Sollten Träume nicht auch daraus bestehen? Hier geschah es mir.

Ich wähnte mich im Himmel, als mich die Engel des Glücks verließen. Keine Leere zeigte sich, nur vollkommene Ausgewogenheit. Mein Eiweißbad erhielt ich auch, aber ich gebe zu, es war nicht, wie ich es mir vorgestellt hatte. Aber es ausprobiert zu haben, setzte einen Haken hinter diesen Wunsch. Denn mal ganz ehrlich, welche normale Frau bekommt solche Sehnsüchte erfüllt?

Ich war schon sehr gespannt, was mich als Nächstes erwartete. was das war erfahrt ihr hier >>>

Eure Doris Anbetracht


© Copyright · Autor: Doris Anbetracht | · Fotos: Luca Felix

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